IK DaZ - IK DaZ // Intensiv Kurs Deutsch als Zweitsprache
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Was ist IK DaZ?

Die Volksschule übernimmt wichtige Aufgaben bei der Aufnahme und Integration von neu angekommenen Kindern und Jugendlichen ohne Deutschkenntnisse sowie Flüchtlingskindern.

Der Intensivkurs Deutsch als Zweitsprache (IK DaZ) ist eine der Massnahmen, um neu eingereiste Kinder und Jugendliche im Schulsystem aufzufangen.

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Herkunftsländern lernen in altersdurchmischten Gruppen. In diesem einjährigen Kurs lernen die Schülerinnen und Schüler die Landessprache und erhalten Unterricht in weiteren Schulfächern. Zusätzlich erfahren sie viel über Kultur, Land und Leute Liechtensteins.

Kindergarten-Kinder und Erstklässler werden in der Regel sofort in den Kindergarten bzw. in die erste Klasse ihres Wohnortes integriert. Weil aber auch hier unterschiedliche Ansprüche, Voraussetzungen und Besonderheiten aufeinandertreffen, wurde in Vaduz die IK DaZ Basisstufe eingerichtet. In einer Kleingruppe werden Kinder vom Kindergarten bis zur zweiten Klasse spielerisch und bedürfnisgerecht unterrichtet. Die Basisstufe wird vorerst als Projekt geführt.

Der IK DaZ ist an den Weiterführenden Schulen in Triesen, an der Realschule Balzers und in der Aubündt in Vaduz zu Hause.

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Deutsch lernen

Die fremdsprachigen Kinder und Jugendlichen lernen Deutsch, weil dies die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft darstellt. Nach der Integration in die Regelklassen sollten sie dem Unterricht möglichst folgen können. Es wird aber nicht erwartet, dass die neu in eine Regelklasse eingegliederten Kinder alle Lerninhalte von Anfang an uneingeschränkt nachvollziehen können. Die Kinder werden gemäss ihren individuellen Kenntnissen gefördert. Das mündliche und schriftliche Verständnis der deutschen Sprache wird aufgebaut und erweitert, um die schulische und gesellschaftliche Integration zu ermöglichen.

In der Regelschule werden die Kinder und Jugendlichen in zusätzlichen

DaZ-Lektionen gefördert.

Land & Leute kennenlernen

Die fremdsprachigen Kinder und Jugendlichen lernen Land und Leute kennen. Dadurch wird die Integrationsmöglichkeit vergrössert und der Übertritt in die Regelklasse erleichtert. Verschiedene Exkursionen und Besuche in Institutionen wie Bibliotheken oder Gemeinden schlagen Brücken zur hiesigen Kultur.

Sinnvolle Einteilung in eine entsprechende Regelklasse

Die IK DaZ-Lehrperson ist für eine sinnvolle Einteilung der Lernenden in eine entsprechende Regelklasse verantwortlich. Sie berücksichtigt dabei deren Kenntnisse und Fähigkeiten und schlägt die Zuordnung zu einer entsprechenden Schulart und Schulstufe vor. Die IK DaZ-Lehrperson steht in stetem Kontakt mit den Eltern. Sie führt auch das Zuweisungsgespräch mit ihnen. Sie bereitet inhaltlich und formal den Übertritt der Lernenden in die Regelklasse vor.